Tipps für deine Lechweg-Wanderung
Wandern ist kein Sprint. Wenn du dich beim Gehen noch bequem unterhalten kannst, hast du das richtige Tempo.
Der Euro-Notruf 112 gilt auf der ganzen Strecke. In Österreich gelten daneben diese Nummern.
Der Lechweg beginnt auf 1.793 Metern, den ganzen Weg gehst du deshalb von Mitte Juni bis Anfang Oktober. Wer früher starten möchte, wählt die Frühjahrsvariante ab Mitte Mai.
Beginne keine Etappe, wenn Gewitter oder Sturm vorhergesagt sind. Bei schlechtem Wetter kürzt du die Abschnitte mit dem Bus ab oder nimmst ein Programm für Regentage. Das Wetter vor Ort zeigen die Webcams.
Starte nicht direkt von der Arbeit und der Anreise in die Tour, komm erst in der Region an. Auch am Ende lohnt sich ein freier Tag oder eine Lechschleife zum Abschluss, das macht die Rückkehr in den Alltag leichter.
Gerade wenn du zum ersten Mal weitwanderst, plane einen Pausentag ein. Er dient der Erholung und hilft zum Beispiel bei Blasen an den Füßen. Die Entschleunigende Variante hat zwei Ruhetage eingebaut.
Wenn du vorher wenig trainieren konntest, halte die Etappen kurz. So gerätst du nicht unter Zeitdruck und hast Zeit für Pausen, Begegnungen und Besichtigungen. Deine Fitness steigt von Etappe zu Etappe.
Klassisch führt der Lechweg von der Quelle zum Fall. Du kannst auch in der anderen Richtung gehen, vom Voralpenland hinauf in die Berge. Das fühlt sich ganz anders an. Umgekehrte Variante ansehen
Bleibst du mehrere Etappen an einem Standort, kann alles im Zimmer bleiben und du wanderst von festen Quartieren aus. Sonst übernimmt der Gepäcktransport das Tragen.
Eine durchgehende Versorgung gibt es auf rund 125 Kilometern nicht, plane deine Etappen entsprechend.
Gastbetriebe mit dem Aufkleber „sauber!“ lassen Lechweg-Wanderer ihre Toilette benutzen, auch ohne Einkehr. Die Nutzung ist kostenfrei oder kostet eine geringe Gebühr. Eine Übersicht steht in dieser Datei, Stand März 2020. [ZU BESTÄTIGEN: aktuelle Liste der Betriebe]
Was du mitbringst, nimmst du wieder mit. Spezielle Lechweg-Mülleimer gibt es nicht, aber ein Netz an Abfalleimern der Naturverbände und Tourismusregionen. Im Lechweg-Jausensackerl bewahrst du deinen Müll bis zum nächsten Eimer oder bis zur Unterkunft auf.