Häufige Fragen zum Lechweg
Fehlt deine Frage, erreichst du den Verein Lechweg per Telefon oder E-Mail.
Der Lechweg ist rund 125 Kilometer lang und in 15 Abschnitte eingeteilt. Du gehst ihn in sieben, acht oder zehn Tagen. Varianten vergleichen
Er gilt als moderat und braucht keine alpine Erfahrung. Anfänger mit guter Kondition schaffen ihn, grundlegende Wanderfertigkeiten sind von Vorteil. Die Strecke besteht überwiegend aus breiten Wegen mit geringer Steigung. Die wenigen schmalen und steilen Stellen bergen in der Regel keine Absturzgefahr.
Ein eigenes Konditionstraining braucht es nicht. Wichtig ist, dass du gut einschätzt, welche Tagesstrecke du dir zumuten möchtest.
Ja. Markierung und Beschilderung laufen nach den Richtlinien der Europäischen Wandervereinigung durchgängig in beide Richtungen. Diese Richtung hat rund 1.000 Höhenmeter mehr bergauf. Umgekehrte Variante ansehen
Nein, der Lechweg ist durchgehend markiert. Das weiße L auf dunklem Grund findest du an Wegweisern, Bäumen und Felsen, in der Regel höchstens 250 Meter voneinander entfernt. Für die klassische Variante gibt es GPX-Dateien unter Etappen.
Nein. Der Lechweg ist ein reiner Wanderweg, auch wegen der Konflikte zwischen Wandernden und Radfahrenden auf schmalen Pfaden. Zwischen Füssen, Reutte und Steeg gibt es in beide Richtungen den Lech-Radweg, geeignet für Genuss- und Tourenradler. Informationen stehen unter www.lechradweg.info.
Nein. In voller Länge ist er von Mitte Juni bis Anfang Oktober begehbar. Vorher musst du zwischen Formarinsee und Warth mit Restschnee rechnen. Die Quartiere in Lech und Warth öffnen erst zum Saisonstart, und der Wanderbus zum Formarinsee fährt erst ab dem dritten Juni-Wochenende. Für Mai und ab Oktober empfiehlt der Verein die verkürzte Frühjahrsvariante ab Steeg.
Der Verein veröffentlicht sie unter Aktuelles und Wegstatus. Auskunft geben dir auch die Tourismusbüros.
Mit einer Buchung im Voraus bist du auf der sicheren Seite. Im Juli und August ist in allen Orten am Lechweg Hochsaison. Das gilt besonders, wenn du eine bestimmte Ausstattung möchtest oder direkt an der Route schlafen willst. Bei der Suche helfen dir die Tourismusbüros. Partnerbetriebe finden
Ja. Du buchst je eine Unterkunft im oberen, mittleren und unteren Teil des Weges und fährst mit den Wanderbussen zu den Etappen. So sparst du dir das tägliche Kofferpacken. Mit festen Quartieren wandern
Camping- und Caravanstellplätze gibt es nur in Häselgehr, Vorderhornbach, Reutte und Füssen. Dank der Busse kannst du sie als festes Quartier nutzen und am Abend zurückkehren. Wildcampen ist gesetzlich verboten.
Ja. Du fährst mit der Bahn nach Füssen, Reutte, Imst, St. Anton am Arlberg, Langen am Arlberg, Dornbirn oder Bregenz und von dort mit Bus oder Shuttle weiter. Am Lechweg selbst brauchst du kein Auto, denn alle Orte sind mit öffentlichen Bussen verbunden. Anreise ohne Auto planen
Von Füssen nach Lech am Arlberg brauchst du knapp drei Stunden, mit kurzem Aufenthalt in Reutte. Der Wanderbus von Lech zum Formarinsee braucht 30–40 Minuten [ZU BESTÄTIGEN: Fahrzeit Wanderbus].
Von Füssen fährst du mit dem Bus nach Reutte und steigst am Bahnhof Reutte in die Linie 110 nach Lech um. Die Fahrt kostet rund 20 Euro pro Person. Der letzte Bus von Füssen nach Lech fährt gegen 14 Uhr [ZU BESTÄTIGEN: Abfahrtszeit und Linie Füssen–Reutte für die Saison 2027]. Beide Linien fahren auch in Gegenrichtung. Busverbindungen ansehen
Nein. Der Lechweg-Shuttle der Firma Feuerstein bringt es zur nächsten Unterkunft. Gepäcktransport organisieren
Ja. Hundefreundliche Gastgeber sind im Serviceheft mit einem Piktogramm gekennzeichnet und in der Unterkunftsliste ausgewiesen. In den Bussen gilt Maulkorb- und Leinenpflicht.
Grundsätzlich ja, es hängt von der Planung und der Wandererfahrung der Kinder ab. Halte die Tagesetappen kurz und plane genügend Pausen ein. Besonders spannend für Kinder ist das Stück zwischen Stanzach und Weißenbach direkt am Lech. Anregungen gibt der Blogbeitrag Weitwandern mit Kindern.